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Heilpraktiker für Psychotherapie, Hypnosetherapie und Verhaltenstherapie im Saarland.

 

Adalbert Hoffmann

Am Heidknüppel 4
66346 Püttlingen (Saarland)

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Sprechzeiten

Mo. bis Fr. von  09/00 - 12/00 und 14/00 - 19/00 Uhr

 

Bei Notfällen dürfen Sie mich gerne auch außerhalb der üblichen Geschäftszeiten, an Sonn- oder Feiertagen kontaktieren.

Herzlich willkommen in meiner Praxis für Psychotherapie, Hypnose und Verhaltenstherapie im Saarland                                                                

Leiden Sie unter Angsterkrankungen, Panikattacken, Depressionen, Phobien wie z.B. Platzangst, Flugangst , Ängsten beim Autofahren auf der Autobahn....,Zwangsstörungen, ADHS , Essstörungen,  ständiger innerer Unruhe,  anhaltenden Schlafstörungen,....oder sonstigen psychischen oder psychosomatischen Erkrankungen? Benötigen Sie eine Paartherapie, Hilfe bei Prüfungsängsten... oder interessieren sich für eine Raucherentwöhnung oder eine Rückführung durch Hypnose?

Konnten  Sie mit anderen Therapien bislang keine anhaltenden Therapieerfolge erzielen?      Leben Sie mit der ständigen Angst vor Rückfällen?                                                     Befürchten Sie nie wieder vollkommen gesund zu werden?                                                          Dann sollten Sie  meine 3 Säulen Kurzzeit - Psychotherapie ausprobieren.

Meine Praxis für Psychotherapie, Hypnosetherapie und Verhaltenstherapie im Saarland, befindet sich seit 10 Jahren in Püttlingen, nahe Völklingen, Saarbrücken, Saarlouis und Merzig. Ich bin sehr glücklich darüber, eine Therapiemethode gefunden zu haben, mit der ich den allermeisten meiner Patienten schon nach wenigen Sitzungen helfen kann, ihre Angststörungen, Depressionen und sonstige psychische und psychosomatische Erkrankungen zu überwinden.

 

"Wenn Sie nicht bereits nach der ersten Therapiesitzung von der Wirksamkeit der 3 Säulen Kurzzeit- Psychotherapie überzeugt sind, brauchen Sie keinen weiteren Behandlungstermin zu machen!"

 

"Die 3 Säulen Kurzzeit - Psychotherapie                       von Hypnose & Psychotherapie Saar"

 

Durch die 3 Säulen Kurzzeit - Psychotherapie lernen  meine Patienten schon ab der ersten Therapiesitzung  die Ursachen ihrer psychischen Störungen zu erkennen und durch tägliche Übungen aktiv zu reduzieren.

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Bei den darauffolgenden Therapiesitzungen lernen sie mit Hilfe der Selbsthypnose, der kognitiven Verhaltenstherapie und Philosophie das vegetative Nervensystem zu steuern und sich eine entspanntere Sicht der Dinge anzueignen.

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"Wenn ich meinen PatientInnen sage, dass sie - wenn sie meine Ratschläge befolgen und aktiv an ihren Übungen arbeiten - mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit - schnell und nachhaltig gesund werden, dann kann ich diese Aussage, die ich aufgrund jahrelanger Erfahrungen mit dieser Therapiemethode machen durfte, absolut verantworten! 

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Psychotherapie nach wissenschaftlichen Grundlagen.

Keine Esotherik!

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Auch meine Patienten vor Fehlinformationen und Fehlbehandlungen zu bewahren, ist ein wesentlicher Teil meines Verständnisses von Ehrlichkeit und verantwortungsbewusster Psychotherapie,  der ich durch Informationen und Aufklärung nachkommen will.

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Für mich gilt ein Mensch, der über Jahre hinweg ständig Antidepressiva, Schlaf-  oder Beruhigungsmittel  benötigt, nicht als geheilt, sondern als weiterhin krank und gefährdet  medikamentenabhängig zu werden.  Da Depressionen in Deutschland leider vorrangig mit Antidepressiva behandelt werden,  die allermeisten Patienten davon aber nicht in der erhofften Weise profitieren können, halte ich es für sehr wichtig und angemessen, Patienten im Rahmen meiner Therapie auch über die ihnen vielleicht noch nicht bekannten Gefahren und Nebenwirkungen von Antidepressiva aufzuklären.                                                                       

"Psychotherapie mit oder ohne Antidepressiva?"

 

In Deutschland hat sich die Anzahl der Antidepressiva Verordnungen im Zeitraum von 1990 bis 2020 verachtfacht. Sie ist allein in den letzten 4 Jahren um 50% gestiegen. Die Anzahl der Fehltage wegen Depressionen ist dennoch seit 1997 um 162 Prozent angestiegen. Die Frühberentungen aufgrund von depressiven Störungen haben sich innerhalb von 10 Jahren verdreifacht. Wenn es eine effiziente Medizin gegen Depressionen geben würde, müssten die Fehltage und die Frühberentungen sinken. Aber das Gegenteil ist der Fall.                                                                                                    

Aktueller Filmbeitrag:

 

Am 12.09.2022 konnte man auf ARD um 23.05 Uhr eine, wie ich finde, sehr ausgewogene, faire und interessante TV Sendung zum Thema Antidepressiva sehen, bei der AD Befürworter und AD Gegner gleichermaßen zu Wort kamen.  Sie sollten sich diese Sendung unbedingt anschauen und danach ihre eigene Meinung bilden.

Titel:  "Die Story im Ersten. Tabletten gegen Depressionen. Helfen Antidepressiva?"

Klicken Sie einfach auf den schwarzen Text, um den Beitrag zu sehen:

https://www.youtube.com/watch?v=IlBh8cDiNX0

Besonders aufschlussreich fand ich in diesem Beitrag, wie der vielleicht größte Antidepressiva - Befürworter Deutschlands, Universitätsprofessor Ulrich Hegerl, Vorstandsvorsitzender der "Stiftung Deutsche Depressionshilfe", der auch das "Deutsche Bündnis gegen Depressionen" leitet, vor laufender Kamera versuchte zu verharmlosen, dass er sich bereits seit 2013 für seine "Pro-Anitdepressiva Vorträge" von mehreren Herstellern dieser Medikamente persönlich bezahlen lässt und darin ganz offensichtlich keinen Interessenskonflickt erkennt.

In einem seiner Youtube Videos vergleicht der Professor die effektschwache Wirksamkeit von AD bei Depressionen sogar mit der hohen Wirksamkeit von Insulin bei Diabetes und behauptet, obwohl die Krankheitsverläufe bei Depressionen mit der steigenden Anzahl an AD Verschreibungen immer schlimmer wurden,  dass die Depression mit AD gut behandelbar sei.....

Die wesentlichsten Eckpunkte zu Antidepressiva-Behandlungen:

 

  1. Bereits seit 40 Jahren ist durch zahlreiche wissenschaftliche Studien die "Serotonin - Mangel - Hypothese" immer wieder von Wissenschaftlern widerlegt worden: "Die  Erhöhung der Serotoninkonzentration durch Antidepressiva verhindert nachweislich keine Depression und das Senken der Serotoninkonzentration erzeugt auch keine. Offensichtlich hat sich eine ganze Generation von Medizinern durch Dozenten der Pharma-Industrie einen gewaltig großen Bären aufbinden lassen. Den Patienten als Erklärungsmodell ein biochemisches Ungleichgewicht der Botenstoffe als Ursache für Depressionen und ein Medikament als Lösung des Problems anbieten zu können, war für viele Ärzte verständlicherweise sehr verlockend. Denn die zuvor bei Depressionen verschriebenen Tranquilizer bzw. Benzodiazepine (Valium, Tavor)  waren wegen ihrer hohen Suchtgefahr zu gefährlich geworden und es musste ein neues Medikament gefunden werden, um depressiven Menschen irgendwie zu helfen.                                                                                                                              

  2. Das schöne Saarland, in dem es sich meiner Meinung nach recht angenehm und gut leben lässt, hat erstaunlicherweise die prozentual  höchsten Depressionszahlen von allen Bundesländern zu beklagen! Effizientere Therapien könnten Abhilfe schaffen.                                                                                               

  3. Die S3 Leitlinie für Ärzte besagt, dass Antidepressiva bei leichten  bis mittelschweren Depressionen - die etwa  80% aller Depressionen ausmachen - nicht wirkungsvoller sind als Placebos! Es wird in den Leitlinien der Ärzteschaft sogar ausdrücklich empfohlen, AD diesen Patienten nicht oder nur in Ausnahmefällen zu verordnen! Aber Ärzte bemängeln dass viele Kolleg:inen sich nicht daran halten.                                                                                                                                

  4. Bei schweren Major Depressionen wurde eine antidepressive Wirkung von AD  in einigen Studien  zwar anhand  von Zahlenwerten auf der Hamilton Depressions - Skala nachgewiesen, aber diese Zahlenwerte sind so sehr niedrig, dass sie keine relevante klinische Bedeutung haben. Auch die im Jahre 2018 erfolgte Cipriani - Studie kam zu dem Ergebnis dass AD bei schweren Depressionen bei einigen Patienten ein wenig besser wirken als Placebos. Allerdings dauerte die Studie nur 8 Wochen, so dass darüber hinaus  keine Langzeitergebnisse vorliegen. Außerdem wurden nur lediglich kurzzeitige Besserungen, aber keine nachhaltigen Heilungserfolge nachgewiesen. Laut den Ergebnissen der Cipriani Studie müssen zuvor 9 Personen mit Antidepressiva behandelt werden, damit nur eine Person eine kurzzeitige Besserung  verspürt.                                                                                                                                               

  5. Andere Studienergebnisse zeigten, dass 81% der AD - Wirkungen auf Placebowirkungen zurück zu führen sind.                                                                                                                            

  6. Es wurde nachgewiesen, dass AD bei  bipolaren Depressionen oder manisch veranlagten Patienten, manische Phasen auslösen und verstärken können.                                              

  7. Die berühmte "Kirch Studie" hat gezeigt, dass sich selbst durch eine Erhöhung der AD Dosis keine verbesserte antidepressive Wirkung erzielen lässt.                                            

  8. Die Star*D Studie aus dem Jahre 2004, an der  4041 depressive Patienten unter realen Bedingungen über einen langen Zeitraum von über einem Jahr teilnahmen, hatte den Sinn eine Behandlungsempfehlung für AD auszusprechen. Das konnte nicht erreicht werden. Denn nach einem Jahr waren selbst von denen 1475 Patienten, die in den ersten Monaten eine Besserung verspürt haben, nach einem Jahr nur noch 108 Patienten stabil. Wie hoch bei Denen der Placebo-Anteil war, wurde nicht festgestellt, da es bei der Studie keine spezielle Placebogruppe gab.                                                                                            

  9. Forscher des Max-Planck-Instituts versuchten herauszufinden, ob sich bei Patienten, die schnell auf eine medikamentöse Therapie ansprechen, ein bestimmter Gentyp feststellen lässt. Aber trotz vielversprechender Ansätze konnte keine genetische Variante entdeckt werden, die die Effektivität von Antidepressiva bei Patienten vorhersagbar macht.                                      

  10.  Vor der Einführung von Antidepressiva hatten nur etwa  10% der  Depressiven chronische Krankheitsverläufe. Heute, mit Antidepressiva  sind es 40%.                                                                                                                                        

  11. Häufige AD Nebenwirkungen sind Mundtrockenheit, Schlafstörungen, Unruhezustände, Benommenheit, Gewichtszunahme. Bei 80 % der männlichen Patienten wurde bei regelmäßiger Einnahme von AD ein akuter Verlust der Libido  festgestellt.                                                                                                      

  12. Seltenere Nebenwirkungen sind teils lebensbedrohliche Herzrythmusstörungen, wie das Long QT Symdrom und das Serotonin-Syndrom, dass selbst bei einem zuvor völlig gesunden Gehirn durch eine AD Überdosierung schwere innere Unruhe, verbunden mit unkontrollierbarem Muskelzittern  und Bewegungsdrang (Akathisie), Grübelzwang sowie Suizidgedanken und Suizide auslösen kann. In sehr seltenen Fällen können AD auch zu einer unheilbaren, chronischen Impotenz führen. Der Fachbegriff hierfür lautet PSSD (Post-SSRI Sexual Dysfunktion). Seit 2018 ist diese sehr schwere und weitgehend unbekannte Nebenwirkung von AD in Fachkreisen bekannt,  wurde aber noch nicht auf den Beipackzetteln erwähnt, weil die Ärzte dadurch angeblich einen Noncebo -Effekt  befürchten. (Noncebo ist das Gegenteil von Placebo und steht quasi für selbstsuggerierte Krankheitssymptome).                                                                                                              

  13. Die Wahrscheinlichkeit nach einer überstandenen depressiven Episode nochmals an einer Depression zu erkranken, soll sich - lt. Studien - durch die Einnahme von AD angeblich erhöhen. Laut WHO liegt die Rückfallquote von Depressionen bei  Patienten die mit Antidepressiva behandelt wurden bei  50%. Bei Placebos hingegen nur bei 25%.                       

  14. Nachdem mehr als 50 Jahre lang behauptet wurde, dass Depressionen vererbt würden, haben Forscher der Harvard Universität in den letzten Jahren erstmals  alle Gene des menschlichen Körpers entschlüsseln und untersuchen können. Dabei wurde festgestellt dass Depressionen nicht genetisch vererbbar sind.                                                                

  15. Studien haben gezeigt dass Psychotherapie besser wirkt als AD. Und Psychotherapie oder Sport als jeweilige Monotherapie wirksamer sind  als  in Kombination mit AD.                       

  16. AD sind lt. Psychologie Prof. Irving Kirch, der die berühmte Kirch Studie durchgeführt hatte, um damit eigentlich die Überlegenheit der AD zu beweisen, aber dann zu einem ihrer schärfsten Kritiker wurde, im Grunde nichts anderes als nur "Extra starke Placebos".            

  17. Wenn Sie Antidepressiva bereits längere Zeit und eventuell auch noch in höherer Dosis eingenommen haben, dann sollten Sie diese Medikamente bitte auf gar keinen Fall zu schnell wieder absetzen, sondern unter fachlischer Anleitung (Buch Tip: "Genug geschluckt!" von Dr. Peter Ansari) langsam "Ausschleichen".  Dies kann, je nach Dosis und Patient, sogar bis zu einem Jahr oder länger dauern, in denen Sie das Medikament noch weiter einnehmen sollten, um die gefürchteten Absetzsymptome zu vermeiden. Denn Ihr Gehirn braucht Zeit, um sich den verändernden biochemischen Prozessen, die beim Ausschleichen auftreten; angleichen zu können. Lassen Sie ihm diese Zeit.

  18. Absetzsymptome können, insbesondere bei Antidepressiva, oftmals  erst mehrere Wochen oder Monate nach der letzten Einnahme auftreten und dann ähnliche Symptome haben wie die Krankheit selbst. Hinzu können grippeähnliche Symptome und starke innerer Unruhe und sogar Psychosen oder Suizidgedanken auftreten. Vom Arzt können solche Symptome wegen ihrer Ähnlichkeit zu Depressionen fälschlicherweise  als  Rückkehr der Depression gedeutet werden und zu weiterer Einnahme von AD veranlassen. Bei Entzugssymptomen kann die erneute Einnahme von AD eine spontane Symptomlinderung erzeugen.  Dies ist aber kein Nachweis für eine antidepressive Wirkung. Denn  die Gabe von Alkohol beim Alkoholentzug hat bei Alkoholkranken die gleiche Wirkung.  

  19. Die bei den allermeisten Depressionen vorhandene geistige und körperliche Antriebs- und Lustlosigkeit mittels der aufhellenden  Wirkung von SSRI AD kurzzeitig zu lindern, mag einigen wenigen Patienten für den Augenblick hilfreich erscheinen und genügen.  Aber langfristig können diese Effekte verpuffen und an Wirkung verlieren. 

  20. Es ist sehr wahrscheinlich, dass Patienten die AD eingenommen haben, schon bei der nächsten depressiven Episode erneut zu dem Medikament greifen. Und wenn diesesmal die Wirkung ausbleibt, was dann? Häufig wird dann die Dosis erhöht -  was laut der Kirch Studie zu keinem Besseren Ergebnis führt  - oder das Medikament wird gewechselt, was lt. der Star-D Studie ebenfalls zu keinem besseren Ergebnis führt.  Häufig werden AD - weil sie keine Wikrung zeigen -  mit anderen Psychopharmaka, wie z.B. Beruhigungs- und Schlafmitteln kombiniert. Die unerwünschten Arzneimittelnebenwirkungen können sich dadurch verstärken. Insbesondere können Nebenwirkungen auch dann verstärkt auftreten, wenn das alte Medikament sofort abgesetzt und das neue Medikament unmittelbar danach verabreicht wurde. 

  21. Nach jedem gescheiterten Absetzversuch wird es schwieriger von AD loszukommen. AD für den Rest des Lebens weiter einzunehmen, erscheint für Viele der leichter, als die Absetzsymptome zu ertragen.

  22. Nahezu jeder Mensch kann irgendwann eimal, bedingt durch Sorgen, Stress, Verlust oder Trauer.. eine kurze Anpassungsstörung oder Depression durchleben. Die meisten leichten depressiven Symptome enden dabei nach einer gewissen Zeit von selbst. Eine Entscheidung Psychopharmaka einzunehmen, sollte niemals leichtfertig getroffen werden, da diese Medikamente Patienten auch sehr krank machen können.  

  23. Das ganz natürliche Abklingen einer Depression kann zeitgleich mit der Einnahme von AD erfolgen und daher den Patienten den falschen Eindruck vermitteln, dass ihnen das Medikament geholfen habe.

  24. Es ist völlig unverständlich - warum nach Abklingen der Depression - ein danch eigentlich gesunder Mensch, dennoch zur Vorbeugung auch in seinen gesunden, symptomfreien  Lebensphasen weiterhin jahrelang AD einnehmen soll, die seine Lebensqualität einschränken und seine Gesundheit durch Nebenwirkungen belasten und erheblich einschränken können.

  25. Es ist bekannt, dass sehr viele Patienten trotz bzw. während der Einnahme von AD auch weiterhin depressive Episoden durchleben, die so schlimm sein können dass sie hin und wieder einen mehrwöchigen Klinikaufenthalt und zusätzlich noch stärkere Medikamente wie Neuroleptika, Benzodiazepine und Schlafmittel benötigen.

  26. Nach derzeitigem Stand können AD 85% der Patienen überhaupt nicht helfen. Und bei den restlichen 15% geht vemutlich ein Großteil auf die Placebo-Wirkung zurück.

  27. Können AD eine Depression verschlimmern? Ein Mensch, der sich in einer seelischen Krise befindet und aus seiner Not heraus bereit ist  AD einzunehmen, setzt viel Hoffnung in dieses Medikament und Vertrauen in seinen Arzt.  Bleibt die Wirkung dann aber aus und es wird danach ein Medikament nach dem anderen ausprobiert, ohne dass sich die Depression  spürbar und dauerhaft bessert, dann kann  bei Patienten Verzweiflung entstehen. Auch die häufigen AD Nebenwirkungen, wie die teils enorme Gewichtszunahme, der Verlust der Libido, gesteigerte innere Unruhe oder anhaltende Schlafstörungen, Arbeitsunfähigkeit, die Unfähigkeit normale soziale Kontakte aufrecht zu erhalten..., können die depressiven Symptome zusätzlich verstärken. Der Patient erhält, wenn keine anhaltende Besserung erfolgt, den Eindruck er sie ein hoffnungsloser Fall und nichts und Niemand könne ihm mehr helfen. Diese negativen Glaubenssätze können sehr stigmatisierend wirken und die Krankheitssymptome nochmals deutlich verschlimmern.

  28. Die meisten Suizide und Amokläufe in den USA und auch in Deutschland, wurden während psychiatrischer Behandlungen und unter Einfluss von AD und anderen Psychopharmaka begangen! Es gibt in den USA Nachweise und Gerichtsurteile, wonach nicht die Krankheit, sondern die Medikamente die Patienten zu suizidalen Handlungen oder Amokläufen veranlasst haben.

    (Prof. Dr. med. Bruno Müller Oerlinghausen war 12 Jahre lang Leiter der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft und ist Träger der höchsten Auszeichnung die ein Arzt in Deutschland erhalten kann, der Paracellsus Medaille.)

    Er sagt über Antidepressiva: "Die Medikamente können im Gehirn, das bislang niemals an Suizid gedacht hat, plötzlich Suizidgedanken produzieren, die von den Betroffenen als persönlichkeitsfremd erlebt werden.                                                                                                                                                               "Filmbeitrag hierzu: "ZDF Frontal: "Das Pharma-Kartell" Klicken Sie einfach auf den blauenText                  https://www.youtube.com/watch?v=9kOxWIMXAw4https://www.youtube.com/watch?v=9kOxWIMXAw4

  29. Es gibt Patienten, die ungeachtet dessen, dass sie trotz AD Behandlung arbeitsunfähig wurden, ständig unter Nebenwirkungen leiden und zwischenzeitlich immer wieder depressive Episoden erleben, die Klinikaufenthalte notwendig machen... dennoch weiterhin an die antidepressive Wirkung ihrer AD und die Notwendigkeit diese Medikamente weiter für den Rest ihres Lebens einnehmen zu müssen. Sie glauben einen Gen-Defekt zu haben der sie für Depressionen empfänglicher mache.  Oder sie glauben, sie hätten einen Mangel an  Botenstoffen im Gehirn und benötigten deshalb ständig AD.   Und weil Absetzsymptome diese Hypnothesen  auch noch unterstützen, sind sie viele Patient:innender festen Überzeugung  ihre AD ein Leben lang weiter einzunehmen zu müssen.

  30. Nur in wenigen Ausnahmefällen, dann nämlich wenn ein Patient - warum auch immer- tatsächlich spürbar nachhaltig von dem Medikament profitiert, es sich dabei um nur ein einziges Medikament handelt und die Dosis so gering ist dass  keinerlei Nebenwirkungen zu erwarten sind, oder das Absetzen des Medikaments zu große Schwierigkeiten bereitet und  außerdem keine Bereitschaf besteht psychotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen oder  selbst an sich zu arbeiten, kann es sinnvoll sein wenn ein solcher passiver Patient das Medikament weiterhin einnimmt. Und sei es auch nur eine Placebo-Wirkung, die ihm hilft, so heiligt in diesem Fall der Zweck die Mittel.

  31. Sicherlich gibt es auch Menschen, die regelmäßig AD einnehmen und sich dabei wohl fühlen. Aber ich glaube, diese Menschen würden sich auch ohne AD noch wohler fühlen.

 

Fazit:

 

Wo hat  es uns hin geführt, dass immer mehr traurige oder überlastete Menschen vorschnell Stimmungsaufheller bekommen haben, Schlafgestörte permanent Schlafmittel einnehmen, unruhige Menschen mit Beruhigungsmitteln künstlich ruhig gestellt werden und konzentrationsgestörte Kinder gezwungen werden Amphetamine einzunehmen?

 

Ist die Volksgesundheit durch immer mehr Psychopharmka etwa besser geworden? Die Statistiken der Krankenkassen zeigen ganz eindeutig das Gegenteil. Nicht die Zahl der an Depressionen, Angsterkrankungen und an Anpassungsstörungen Erkrankten, sondern die Zahl schwerer Krankheitsverläufe, langer Krankenstände, Arbeitsunfähigkeit, Frühberentung und der damit verbundene soziale Abstieg sowie die Unterbringung in Pflegeheimen und die Zahl von Menschen die ohne Psychopharmaka und ständige Betreuung glauben nicht mehr lebensfähig zu sein,  hat insbesondere im Saarland enorm stark zugenommen.

 

Es gibt AD Befürworter, die die Argumente der AD Gegner ungeachtet aller wissenschaftlichen Beweise dennoch leugnen.  Längst überfällige, größere Öffentliche Diskussionen zu dem Thema "Antidepressiva & Co., Segen oder Fluch?"  die Licht in die Dunkelheit bringen könnten, finden nicht statt.

Daher muss jeder Patient letztendlich selbst versuchen, Nutzen und Risiken einer AD Behandlung gegeneinander abzuwägen. Dies ist aber nur dann möglich, wenn Sie oder Er außer der Meinung ihres behandelnden Arztes auch die Argumente der AD Gegner kennen:

 

Buchtip:

"Unglück auf Rezept" Die Antidepressiva - Lüge und ihre Folgen

(Dr. Ansari hat an der Universität in Hamburg und an der Charité in Berlin in der Gehirnforschung  gearbeitet. Er hat 10 Jahre über Antidepressiva geforscht und darüber an der Medizinischen Hochschule Hannover seine Doktorarbeit verfasst.)

"Tödliche Psychopharmaka und organisiertes Leugnen"

(Prof. Peter C. Gotzsche, ist Leiter des Cochrane Centers in Kopenhagen. Professor für Forschungsdesign und Forschungsanalyse).

Video: einfach auf den blauen Schriftzug klicken.

https://www.youtube.com/watch?v=9EQ5OqN7F5s

Video:

Dr. Weigl

https://www.youtube.com/watch?v=9EQ5OqN7F5s

Video:

"Wie schnell und fahrlässig Antidepressiva verschrieben werden"

(Gesundheitsökonom Prof. Gerd Gleske von der Uni Bremen)

Text anklicken:

https://www.youtube.com/watch?v=JAhJmv57SeE

Oder bei : https://www.depression-heute.de/

 

Aber es gibt auch noch andere Alternativen zur Psychopharmaka-Therapie, mit denen versucht wird dem Gehirn der Patienten gewaltsam die Depression zu entreissen:

 

"Was ist eine Elektro-Krampf-Therapie?"

 

Wenn sich bei schweren Depressionen und Angststörungen durch die Einnahme von Antidepressiva und anderer Psychopharmaka keine antidepressive Wirkung erreichen lässt, nutzen einige Ärzte die EKT (Elektro- Krampf-Therapie bzw. Konvulsionstherapie). Die  Patienten werden bei dieser 60 Jahre alten Behandlungsmethode, die selbst unter Ärzten nach wie vor umstritten ist, teils 50 mal  in Vollnarkose versetzt und während dessen künstlich beatmet, um ihren Gehirnen dann Elektroschocks zu verabreichen.

Aber die Gehirne depressiver Menschen werden, meines Wissens, trotz  Polypharmazie und Elektroschocks dennoch nicht dauerhaft gesund, sondern müssen immer wieder Nachbehandlungen über sich ergehen lassen  und für den Rest ihres Lebens Psychopharmaka einnehmen. Das klinische Hauptproblem der EKT ist, dass in den ersten sechs Monaten nach der Behandlung bis zu 80% der Patienten einen Rückfall erleiden. Die derzeit bekanntesten Nebenwirkungen sind,  teils reversible und teils irreversible Gedächtnissverluste. Eine Evaluation des Royal College of Psychiatrists ergab, dass 18,75% aller Patienten, die mit einer EKT behandelt wurden, einen schweren Langzeitgedächtnisverlust erlitten haben. Aber selbstverständlich gibt es auch andere Studien, wie die  vom nahmhaften Max-Planck-Institut, die zu anderen Ergebnissen  gelangen. Aber mir ist bislang noch kein einziger Fall bekannt, wonach ein depressiver Patient nach einer EKT, ohne weitere Behandlungen mit EKT oder Psychopharmaka nachhaltig gesund wurde. Persönlich kenne ich nur zwei Patienten, an denen mehrere EKT Behandlungen durchgeführt wurden.  Beide haben noch Jahre nach ihren Behandlungen Teile ihres Langzeitgedächtnisses und einen Teil ihrer kognitiven Fähigkeiten verloren, aber nicht ihre Depressionen. Bei einer der beiden Personen wurden über 50 EKT Sitzungen durchgeführt!

Ob die EKT bei anderen psychischen Erkrankungen erfolgreicher wirken kann, als bei Depressionen, entzieht sich meiner Kenntnis.

 

"Psychologischer Notfall"

 

Wenn der Leidensdruck einer Depression oder einer Angsterkrankung so stark wird dass die Patienten glauben es nicht mehr auszuhalten, dann suchen sie verständlicherweise nach professioneller Hilfe. Da diese Notfälle oftmals an Wochenenden oder in der Nacht auftreten, weil es dann ganz vielen Menschen an der alltäglichen Ablenkung von ihren belastenden Gedanken fehlt,  und die meisten Arztpraxen geschlossen sind,  bleibt den hilfesuchenden PatientInnen nur noch die Selbsteinweisung in eine psychiatrische Notaufnahme einer Fachklinik.

Selbstverständlich befürworte ich diesen Schritt zunächst einmal. Denn viele PatientInnen verbinden mit Krankenhäusern positive Erfahrungen, was allein schon Beruhigung  und damit Symptomlinderung bewirken kann. Außerdem sind sie dort in einer geschlossenen Station wohl geschützter vor Suizidversuchen als Zuhause. Und bei wahnhaften Zuständen können Beruhigungsmittel oder Antipsychotika in der Akutbehandlung auch durchaus  symptomlindernd und hilfreich sein.

Aber nicht jeder psychische Notfall ist eine Manie oder eine Schizophrenie oder ein Delir als Folge eines Entzugssyndroms oder ein Hirnorganisches Psychosyndrom (HOPS) und benötigt dringend stationäre Unterbringung und Psychopharmaka! Sondern viele PatientInnen die in eine Notaufnahme kommen, haben lediglich rein psychisch bedingte, akute Angst- und Panikzustände oder leichte bis mittelgradige Depressioinen und ihnen würde oftmals schon ein ambulantes Gespräch mit einem Psychotherapeuten oder einem anderen einfühlsamen Menschen ausreichen, um den gegenwärtigen Zustand auch ganz ohne Medikamente und Klinikeinweisung überwinden zu können. Es wäre auch therapeutich zielführender und würde der Gefahr einer späteren Hochstufung der Erkrankung  schon frühzeitig entgegen wirken können, wenn es dem Patienten gelänge unter Anleitung eines Therapeuten aus eigener Kraft heraus, sich zu beruhigen und  die Lage zu meistern.

Ich habe in zehn Jahren viele dieser zuletzt genannten, psychisch bedingten Notfälle in meiner Praxis und auch bei Hausbesuchen mit beruhigenden Worten und Hypnose behandelt. War danach rund um die Uhr für sie telefoisch erreichbar.....Alle, ohne Ausnahmen, fühlten sich bereits nach einer einzigen Sitzung wohler und Niemand musste danach in eine Notaufnahme oder stationär untergebracht werden oder irendwelche Psychopharmaka einnehmen.

Viele dieser PatientInnen waren sogar zuvor bereits für einige Tage oder Wochen in einer psychiatrischen Klinik und hatten dort während ihres gesamten Aufenthaltes nur lediglich starke Beruhigungsmittel und ggf. noch Ergotherapie bekommen, aber ansonsten den ganzen Tag mit Schlafen oder im Dämmerzustand verbracht.  Dies war für einige PatientInnenen nicht zufriedenstellend, sondern sehr enttäuschend, da sie sich mehr menschliche Zuwendung erhofft hatten. Für Einige war es Grund genug, um niemals  wieder eine psychiatrische Notaufnahme aufsuchen zu wollen. Selbstverständlich gibt es sicherlich auch Patieten die positivere Erfahrungen gemacht haben... Aber offenbar ist die Kritik dennoch angebracht.

Denn um die Zustände in psychiatrischen Einrichtungen zu überprüfen, wurden eigens  Kontroll-Komitees gebildet, um den Beschwerden nachzugehen. Sie bestehen  aus Psychiater, Amtsarzt, Amtsrichter und zwei oder mehr weiteren Personen, die sich zur Aufgabe gemacht haben, ohne vorherige Ankündigung, spontane Stichproben in geschlossenen psychiatrischen Einrichtungen zu tätigen, um zu überprüfen ob die Patienten angemessen versorgt und nicht übermedikamentiert und ihrer Freiheits- und Persönlichkeitsrechte beraubt werden. Das Problem dabei, entgegen der Statuten werden die allermeisten Stichproben zuvor angekündigt und das Komitee hat keine Befugnis bei entdeckten Verstößen Sanktionen durchzuführen. Man lässt die Bevölkerung durch die Existenz solcher Komitees im Guten Glauben, Kontrollen und ein Qualitätsmanagement durchzuführen, aber in Wirklichkeit schießt man offensichtlich nur mit Platzpatronen....

Ich bin der festen Überzeugung: Wenn Ärzte sich mehr Zeit für ihre Patienten lassen und mit mehr guter Psychotherapie und weniger Psychopharmaka, wäre den psychisch kranken Menschen in unserem Land weitaus besser geholfen, als dies derzeit noch der Fall ist.

 

Resümee:

Natürlich haben Beruhigungsmittel, Schlafmittel und Antipsychiotika (Neuropeptika) bei psychischen Störungen eine Existenzberechtigung! Und im Akutfall sind sie manchmal die Mittel der Wahl.  Spätestens dann, wenn sie länger und in zu hoher Dosis eingenommen wurden oder ein Gewöhnungseffekt in eine Abhängigkeit führt und die unerwünschten Arzneimittelnebenwirkungen den positiven Effekt übertreffen und für die Patienten gefährlich werden, sollten diese Medikamente reduziert, ausgeschlichen und dort wo es möglich ist durch eine schnell und gut wirksame Psychotherapie ersetzt werden. 

Was Antidepressiva anbelangt, so bin ich persönlich der absolut festen Überzeugung, dass sie bei der Behandlung von Depressionen oder Angsterkankungen nahzu keine Rolle spielen sollten. Für viele Mediziner spielen sie aber derzeit bedauerlicherweise, trotz ihrer relativ hohen Wirkungslosigkeit und ihrer dem gegenüber teils schweren Nebenwirkungen, noch immer eine herausragende Rolle. Denn keine anderen Psychopharmaka werden derart häufig und unter Mißachtung der eigenen ärztlichen Leitlinien, so sorglos, so schnell und leider auch ohne  angemessene Warnhinweise verschrieben wie Antidepressiva.

Adalbert Hoffmann

P.s.: Hier sehe ich Verbesserungsbedarf:

https://www.depression-heute.de/werden-patienten-von-neurologen-und-psychiatern-belogen/

Exclusiver Service

Selbstverständlich bin ich für meine PatientInnen in dringenden Fällen  auch außerhalb der Geschäftszeiten erreichbar.

 

Weitere Informationen über Antidepressiva finden Sie Hier:

https://www.depression-heute.de/

 

Ich hoffe, meine Informationen haben Ihr Interesse geweckt und ich würde mich sehr darüber freuen, wenn ich Ihnen bei der Überwindung ihrer seelischen Erkrankung weiter helfen könnte.

 

Kontaktformular

Adalbert Hoffmann

Freie psychotherapeutische Praxis nach Heilpraktikergesetz für kognitive Verhaltenstherapie und Hypnosetherapie in Püttlingen, Saarland. (Nahe Völklingen, Saarbrücken, Saarlouis, Merzig)

 

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