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Heilpraktiker für Psychotherapie, Hypnosetherapie und Verhaltenstherapie im Saarland.

 

Adalbert Hoffmann

Am Heidknüppel 4
66346 Püttlingen (Saarland)

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Psychotherapie ohne Psychopharmaka.                                         

                                                  Antidepressiva, Segen oder Fluch?              

Eine allzu schnelle Verordnung von Antidepressiva bei  Depressionen, Schlafstörungen, Angststörungen, Phobien  oder Panikattacken, halte ich für sehr bedenklich bis kontraproduktiv. Darüber hinaus belegen zahlreiche Studien und Statistiken, dass Antidepressiva in einigen Fällen mehr schaden als nutzen können. Das heißt nicht, dass ich grundsätzlich gegen die Anwendung von Psychopharmaka bin. Benzodiazepine und Neuroleptika haben in einigen Fällen, insbesondere bei der Akutbehandlung ihre Berechtigung.

Buchempfehlung:  "Unglück auf Rezept",

Klicken Sie Hier auf die Web-Seite: www.depression-heute.de

So warnen selbst Ärzte vor Antidepressiva:

https://www.youtube.com/watch?v=9EQ5OqN7F5s

Grundsätzlich haben nahzu alle  Psychopharmaka mehr oder weniger den Nachteil unerwünschter negativer physicher und / oder psychischer Nebenwirkungen.  Außerdem beseitigen Psychopharmaka keine  Ursachen  die aufgrund von psychischer Labilität bzw. Vulnerabilität oder soziokulturellen Faktoren aus dem Sozialen Umfeld des Patienten  entstanden sind. Psychopharmaka wie Benzodiazepine (Beruhigungsmittel) oder Neuroleptika (Antipsychotika) können allenfalls die Symptome psychogener Erkrankungen vorübergehend unterdrücken oder überspielen. Aber Psychopharmaka ersetzen keinesfalls eine "Gute Psychotherapie".

"Wer Antidepressiva verwendet  um z. B. eine Depression zu überwinden, oder Benzodiazepine zu sich nimmt um eine Panikattacke  oder Angststörungen und innere Unruhezustände zu lindern, der muss acht geben  dass es sich nicht angewöhnt, auch in Zukunft immer wieder auf diese Medikamente zurückzugreifen.

Die Behauptung einiger Ärzte,  dass Antidepressiva nicht abhängig machen, ist falsch. Denn die Entwicklung von sehr starken bis lebensbedrohlichen Absetz-Symptomen,  die unter anderem mit Akathesie (Starke innere Unruhe bei der die Patienten nicht still sitzen können) einhergehen können,  ist in vielen Fällen die Vorstufe suizidaler Gedanken bis hin zu suizidalen Handlungen. Das Antidepressiva die Suizidalität erhöhen ist  durch zahlreiche Studien zweifelsfrei belegt und muss nach Gerichtseintscheidungen seit einigen Jahren - sehr zum Leidwesen der Hersteller -  auf allen Beipackzetteln vermerkt sein. Außerdem können Antidepressiva den natürlichen Heilungsprozess verzögern, schneller und häufiger zu weiteren depressiven Episoden führen und  chronische Krankheitsverläufe, so wie Medikamentenabhängigkeit begünstigen.

(Die Definition von Medikamentenabhängigkeit wurde in der ICD 10 vor wenigen Jahren insoweit geändert, dass nur dann, wenn  die Konsumentin zusätzlich zu den anderen Kriterien für Abhängigkeit, bereit ist zusätzlich a) Straftaten zu begehen um den Stoff zu bekommen oder b) eine immer größere Dosis benötigt bzw. verlangt. Man muss das nicht verstehen. Aber dem Sinn nach gehören Antidepressiva lt. Medizinern aus o.g. Gründen nicht zu Medikamenten die eine Medikamentenabhängigkeit erzeugen. Man möge dies einem Patienten erklären, der immer dann, wenn er versucht seine Antidepressiva abzusetzen, weil sie ihm nicht helfen oder die Nebenwirkungen zu stark sind, kurze Zeit später Absetzsymptome bekommt die weitaus schlimmer sind als seine depressiven Symptome und  dabei zusätzlich auch Symptome auftreten können, die nicht zu den Diagnosekriterien einer Depression gehören.)

 

Filmbeitrag: "Psychopharmaka......."

Einfach auf den blauen Link drauftippen und Film ansehen:

https://www.youtube.com/watch?v=WD9AVu9Wz2w

Filmbericht über Beruhigungsmittel (Benzodiazepine)  Valium /Tavor.....

Medikamentenabhängigkeit auf Rezept

Klicken Sie Hier:

https://www.youtube.com/watch?v=sB2tenkj6yQ

 

"Experten warnen vor Psychopharmaka- Missbrauch"

 

Frau Prof. Dr. Dr. Hannelore Ehrenreich vom Max-Planck Institut in Göttingen, (Weltweit größte Studie auf der Suche nach dem Schizophrenie-Gen) sprach sich vor einigen Jahren bei einem Vortrag im SHG Klinikum Völklingen ganz klar für das "Skandinavische Modell" aus, das besagt:

 "So wenig Psychopharmaka wie nötig

so viel Psychotherapie wie möglich!"

 

Leider sieht die aktuelle Realität nicht so aus, wie  Frau Dr.  Ehrenreich sich dies wünscht.

 

"Psychotherapie mit oder ohne Psychopharmaka?"

 

Wenn ein Psychotherapeut seinen Patientinnen und Patienten zu einer mit Psychopharmaka kombinierten Psychotherapie rät, dann muss er dafür entweder sehr gute Gründe haben, oder selber nicht an die Wirkung seiner Psychotherapie glauben.  Ich habe in meiner Praxis selbst schwerste psychische Krankheitsbilder nahezu immer ohne Medikamente erfolgreich behandeln können. Oftmals waren die Medikamente weder notwendig noch hilfreich und wurden von den Patienten nur eingenommen, weil ein Arzt ihnen die Einnahme irgendwann einmal empfohlen und danach immer wieder verschrieben hat, ohne zwischenzeitliche Absetzversuche vorzunehmen. Einige Studien zeigen dass die Wirksamkeit einer Psychotherapie mit Psychopharmaka geringer ist als ohne. D.h. Psychopharmaka können die Wirksamkeit einer Psychotherapie behindern, während z.B. Sport die Wirkung eine Psychotherapie nachweislich verbessern kann.

 

"Die drogeninduzierte paranoide Schizophrenie von Patient S."

Patient S. konsumierte seit seiner Jugend so ziemlich alles was  ihn in einen Rausch versetzen konnte. Und er dealte auch mit Drogen. Irgendwann bekam er, als er älter wurde, "Drogeninduzierte Psychosen", weswegen er mehrmals mehrere Jahre in psychiatrischen Einrichtungen untergebracht und schließlich  im Alter von 45 Jahren krankheitsbedingt vorzeitig berentet wurde.

Zwar schaffte er es nach einigen Jahren der Untebringung in Pflegeeinrichtungen, eine Wohnung zu bekommen, in der er in wöchentlichen Abständen von einem Betreuer aufgesucht wurde, aber sein Leben war aufgrund der täglichen Einnahme von Psychopharmaka (Neuroleptika, Benzodiazepine, Schlafmittel) recht ereignislos. Er vegetierte nur noch mehr oder weniger geistig benommen vor sich hin. Seine Ärzte hatten im Grunde nur seine illegalen Drogen gegen legale Drogen ausgetauscht, fand er. 

Ich half ihm, indem ich ihn zu Ausflügen mit nahm und mit sanften Hypnosesitzungen die geeignet waren seine Phantasie nicht allzu sehr anzuregen.  Zuerst schaffte er es das Rauchen aufzugeben. Was ihm in doppelter Hinsicht ein Erfolgserleben gab, da er neben dem Gewinn seiner Selbstkontrolle nun auch noch Geld sparen konnte. Dann entwöhnte ich ihn von seinem Schlafmittel Zopiklon dass er auf ärtzlichen Rat hin schon seit Jahren regelmäßig eingenommen hatte und ließ ihn unter meiner Anleitung sämtliche Psychopharmaka gleichzeitig in gleichem Umfang  über einen Zeitraum von zwei Jahren  sehr vorsichtig und unter ständiger Beobachtung auszuschleichen.

Dies führte dazu dass er Monat für Monat immer mehr Wachheit und Freude am Leben zurück bekam. Sein Gesichtsausdruck, die Mimik, wirkte wacher, heller und freundlicher und auch seine durch die Neuroleptika veränderten starren und unsicheren Bewegungsmuster wurden wieder fließender, normaler.

Je weniger er von den Medikamenten nahm, desto weniger zombiehaft wirkte er auf sein Umfeld. Die positiven Reaktionen seiner Mitmenschen machten ihn froh und zuversichtlich. Mit der Wiedererlangung seiner Wachheit kam auch sein Interesse an Sport und Musik wieder zurück. Die Nebenwirkungen der Medikamente hatten ihn 30 KG zunehmen lassen, jetzt nahm er erstmals an Gewicht ab und fühlte sich nicht nur psychisch, sondern auch physisch immer wohler. Schließlich war er auch wieder geistig in der Lage Gitarre spielen und dabei Singen zu können. Er spazierte ganz alleine in den Supermarkt zum Einkaufen, baute soziale Kontakte auf, schaffte sich ein Smartphone und einen Computer an und kaufte sich eine Vespa mit der er regelmäßig unterwegs war.

Er hatte gelernt, dass es ursächlich im Grunde nur die Unfähigkeit sich im Leben zu behaupten und die daraus resultierenden negativen Gedanken waren, die ihn zu den Drogen und in die Krankheit getrieben hatten. Mit neuer Lebensphilosophie und neuer Sicht der Dinge war es ihm schließlich möglich geworden, gegen den Rat seines Psychiaters,  gänzlich auf Psychopharmaka zu verzichten. Die Befürchtungen seines Psychiaters, dass er ohne Psychopharmaka nicht lebensfähig sei und die Psychosen zurück käman, haben sich nicht bewahrheitet. Das Gegenteil ist der Fall. Es waren letztendlich die Psychopharmaka die ihn vor  einem Wiedereintritt in ein  normales, gesundes Leben abgehalten hatten.

Mag sein dass es auch Patienten gibt, die tatsächlich Psychopharmaka brauchen. Ich habe einen solchen Patienten aber noch nie kennen gelernt, da in meiner Praxis vorrrangig Depressionen und Angsterkrankungen  behandelt werden.

 

Adalbert Hoffmann Freie Psychotherapeuten für Psychotherapie und Hypnose bzw. Hypnosetherapie im Saarland

 


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